Warum jeder einmal Dirty Talk ausprobiert haben sollte

Dirty Talk und Sexting, hinter diesen Begriffen verbirgt sich eine erotische Welt, durch die man gemeinsam mit seinem Partner eine sehr intime Atmosphäre und gemeinsame Höhepunkte erleben kann. Doch wie funktioniert es, wann sollte man es anwenden und wie beginnt man am besten?

Dirtytalk beschreibt das spielerische Reden mit sexuellem Kontext oder sexueller Intention, um gegenseitig das Lustgefühl zu steigern und sich anzuheizen. Hier gibt es unterschiedliche Arten, je nach Beziehung und Status.

Während Dirtytalk lieb und nett sein kann, kann es auch böse und versaut zugehen. Wer noch nicht so viel Erfahrung damit hat, beginnt vielleicht damit, seiner Partnerin zu sagen, wie schön er etwas an ihr findet oder wie erotisch dieser Moment gerade ist. Je mehr Erfahrungen man damit sammelt, desto besser kann man sich darauf einstellen was der andere mag und was ihn anheizt. Durch gezielten Einsatz von Dirtytalk kann man genau die Wünsche und Vorlieben des Partners ansprechen und direkt verpacken, was man will. Häufig arten Gespräche über die persönlichen Vorlieben in Arbeit aus, wobei sie es eigentlich nicht sein sollen. Durch gut platzierte Sprüche und Anheizungen kann man dem anderen direkt beim Sex zeigen, was man will und wie man es mag. Gerade im Sexleben, in welchem es auch mal etwas härter zugehen darf, kommt dirty talk besonders gut. Was man hier sagen möchte oder wie man es sagt ist komplett abhängig von der Beziehung und vom Partner. Inspiration kann man sich natürlich immer holen, aber am Ende bleibt es individuelle Vorliebe, was einen anmacht.

Wer den Dirtytalk gerne über das Schlafzimmer hinaus erweitern möchte, fängt häufig mit Sexting an. Dies ist das Schreiben von sexuell aufgeladenen Nachrichten an den Partner, um diesen in entsprechende Stimmung zu versetzen. Wenn man also mal voneinander getrennt ist, aber trotzdem intime Momente zusammen erleben möchte, bietet sich ein flirt chat an. Hier kann man dem anderen dann genau sagen, was man gerade gerne machen würde oder was man beim anderen gerade machen möchte. Auch hier ist das Eingehen auf individuelle Interessen entscheidend. Natürlich könnte man einen Phrasenkatalog abspulen, an welchem man sich orientieren kann. Aber es ist doch viel spannender zu sehen worauf du stehst, oder welchen Körperteil deiner Partnerin du besonders erregend findest. Solange sich beide im klaren darüber sind was sie wollen und beide Zeit haben, kann sich aus einem solchen Chat gerne mal eine lange gemeinsame Masturbationsvorlage ergeben, an deren Ende beide Parteien ihren Höhepunkt gefunden haben.

Gerade solche Chats können über längere Phasen des Getrennt seins hinwegtrösten und dem Partner am anderen Ende der Welt trotzdem das Gefühl von Intimität vermitteln.

Wer also noch nie Dirtytalk betrieben hat sollte damit dringend anfangen. Es gibt kaum eine einfachere und zugleich erregendere Methode, die eigenen sexuellen Interessen zu kommunizieren und den Partner anzustacheln. Und selbst wenn am Ende herauskommt, dass beide Parteien nicht auf Dirtytalk stehen hat man zumindest nichts verloren. Sollten die Parteien damit aber etwas anfangen können, ergeben sich schier endlose Möglichkeiten, um die gemeinsame Lust auf ein neues Level zu hieven und der eigenen Sexualität freien Lauf zu lassen.